Chronik

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Ein unübersehbarer Leistungsabfall innerhalb der beiden Chöre , veranlasste den Vorstand Mitte 1995 zu einem Wechsel in der musikalischen Leitung.

Vor der Sommerpause 1995 konnte schon der neu engagierte Dirigent Herr Joachim Lotz aus Linsengericht/Großenhausen eine erste Probe-Singstunde abhalten.

Am 1. August 1995 übernahm er das Zepter für unsere beiden Chöre. Die erste Chorprobe wurde am 14. August abgehalten. In ihm hat der Sängergruß einen ausgesprochenen Fachmann gefunden, der innerhalb kürzester Zeit neue Akzente gesetzt hat. Dies zeigte sich nicht nur in einer vielfältigen und teils anspruchsvollen Chorliteratur, sondern vor allem bei den qualitativen Anforderungen, die an das singende Personal gestellt wurden. Die absolute Lautstärke trat in den Hintergrund während Entspannungs- und Atemtechnik, Klangbildung, Stimmenausgleich, Rhythmik, Dynamik, Aussprache und akzentuiertes Singen an Bedeutung gewannen. Auch die Begriffe Übungstempo und Übungslautstärke wurde als neue Elemente aufgenommen. Die Früchte dieser intensiven Arbeit stellten sich mittelfristig ein.

Da in den letzten Jahren eine sehr starke Stagnation bei den Aktiven zu verzeichnen war, entschloss sich der Vorstand das Kinderchor-Potenzial mit ca 50 Kindern aus der Grundschule in Hammersbach versuchsweise auszuloten.

Nach ersten Kontakten mit der Schulleiterin und Chorleiterin sowie Herrn Roland Marx, die freundlicherweise ihre Unterstützung in der Anfangsphase anboten, konnte ein erstes Treffen mit Eltern und Kindern im Oktober 1995 im Kolleg der Gaststätte Reul arrangiert werden. Leider lagen die Interessen der Kinder oder auch der Eltern nicht auf der Seite des Kulturellen, denn es waren von 50 Eingeladenen lediglich 6 Elternteile mit ihren Kindern anwesend, sodass die Gründung eines Kinder- oder Jugendchores nicht verwirklicht werden konnte.

Neben den jährlichen Prunksitzungen bot sich 1995 eine weitere Veranstaltung am 11.Nov. 1995 anlässlich der Faschingseröffnung an. Anlass war das 10jährige Bestehen der "OLDIE SINGER" und der Tanzgruppe "FREE STYLE". Diese beiden Gruppen waren bzw. sind innerhalb des Sängergrußes Garanten für Stimmung und Glanzpunkte bei unseren wiederkehrenden Veranstaltungen. Als Veranstaltungsort bot sich der damalige Saal Reul in Langen-Bergheim an. Zahlreiche Tanzgruppen aus anderen Vereinen konnten an diesem Abend als Gäste begrüßt werden.

Der Sängergruß beteiligt sich regelmäßig an den unter der Regie des Vereinsrings organisierten Weihnachtsmärkten und Dorffesten die im jährlichen Wechsel in beiden Ortsteilen durchgeführt werden. Aus diesem Anlass hat sich der Vorstand entschlossen, eine attraktive Hütte anzuschaffen, die zu diesen Anlässen von den Sängern auf- und abgebaut wird.

Als einen weiteren Schritt zur Schaffung von mehreren Standbeinen, konnte nach intensiver Einstudierung im Jahre 1996 durch unseren Dirigenten Joachim Lotz die Tanzgruppe „Freestyle" zum Singen moderner Literatur bewegt werden. Ihr erster Auftritt bei der Faschingssitzung war eine Ausschnitt aus dem Film „Sister-Act", der begeisterte Aufnahme fand.

Die Weiterentwicklung in gesanglicher Hinsicht, Gemischter Chor und Junger Chor, der sich den Namen "Sound of Freestyle" gab, nahm Formen an, sodass mit dem Dirigenten Joachim Lotz für das Jahr 1997 für zwei Kritiksingen gemeldet wurde und die erarbeitete Literatur der Öffentlichkeit zu Gehör gebracht werden konnte. In Biebergemünd/Kassel nahm der gemischte Chor mit den Liedern "Waldesnacht" und "Deep River" an einem Wettstreit teil. Unerwartet und mit der besten Chornote konnte unter 6 Chören in der gemischten Klasse der 3. Klassenpreis errungen werden.

Im Herbst 97 nahm der Sängergruß am Kreis-Kritik-Singen des DAS Hanau Stadt und Land in Bruchköbel teil. Mit den Liedern "Waldesnacht" und "All mein Gedanken" konnte nochmals eine Steigerung erreicht werden. Beide Stücke wurden mit der Wertung "Sehr gut bis Hervorragend" beurteilt.

Im Laufe der Jahre wurde es immer schwieriger den wachsenden beruflichen Stress und die umfangreiche Vorstandsarbeit zeitlich zu koordinieren. Im Zuge der Faschingsplanung 1998 musste z.B. eine Vorstandssitzung vor Arbeitsbeginn um 7°° Uhr bei Luise Müller terminiert werden, die zu diesem Anlass ein „Arbeitsfrühstück" vorbereitet hatte. Dies ist ein Novum in der Geschichte des Sängergrußes und ein Beleg dafür, dass der Spaß an der Freude für die Verantwortlichen auch zu einer Belastung werden kann.

Die Arbeit hatte sich trotzdem gelohnt, denn die Faschingsveranstaltung 1998 wurde bei optimalem Besuch und fast 90 Mitwirkenden ein voller Erfolg.

Weitere Höhepunkte in 1998 waren der Gesangswettstreit in Hörstein, mit dem 2. Platz in der gemischten Chorklasse G3, sowie das Open-Air-Konzert auf dem Baiersröderhof. Beim Auftritt der „Go Classic Showband" herrschte ein unerwarteter Zuschauerandrang von ca 1500 –1800 Besuchern, der die organisatorischen Grenzen für eine solche Großveranstaltung deutlich aufzeigte. Zur Gestaltung des Vorprogramms konnten junge Chöre und Tanzgruppen aus der näheren Umgebung gewonnen werden. Gleichzeitig fand an diesem Wochenende, neben dem Chortreffen der Lotzchöre noch ein weiteres Freundschaftssingen statt. Zur musikalischen Unterhaltung am Sonntag trugen die „Krebsbachmusikanten" und die bekannte Dixieband „Water and Snow-Ramblers" bei. Der Wettergott war bei diesem Wagnis auf der Seite des Sängergrußes.

Ein Besonderer Dank gilt der Pächterfamilie Scheuerle, die sich bei allen Anlässen auf dem Baiersröderhof äußerst kooperativ und hilfsbereit gezeigt hat.

Neben den regelmäßigen Jahresaktivitäten wie Fasching, Dorffest, Weihnachtsmarkt, Ausflug, Besuch von Freundschaftssingen Lotzchortreffen, Kulturangebot, Weihnachtsfeier, Wandertag mit Jahresabschlussessen ragte 1999 das Chorkonzert am 25. April in der Kirche heraus. Anlass war das 95jährige Vereinsjubiläum. Die alleinige Gestaltung erfolgte durch die eigenen Chorgruppen wie Frauenchor, Männerchor, Gemischter Chor und Sound of Freestyle wie bei den regelmäßigen Adventssingen, hat sich die besondere Akustik und Atmosphäre in der Kirche erneut als optimaler Konzertraum bewährt.

Abgesehen von einer weiteren Open-Air-Veranstaltung auf dem Baiersröderhof fügten sich die Jahresaktivitäten im Jahre 2000 nahtlos in den üblichen Ablauf ein.

Im September 2001 kam es zu einer zeitlich begrenzten Kooperation des Jungen Chores „Sound of Freestyle" mit dem Frauenchor „Cantabile Hanau". Beide Chorgruppen waren personell geschwächt sodass der gemeinsame Chorleiter Joachim Lotz die verbleibenden Sängerinnen zusammenführte und in kürzester Zeit zu einem leistungsstarken Klangkörper zusammenführte.

Absoluter Höhepunkt im Jahre 2002 war erneut eine gelungene Konzertveranstaltung am 28. April in der Kirche. Dieses Konzert stand unter dem Motto „"20 Jahre Frauenchor in Marköbel". Alle Chorgruppen einschließlich der Kombination „Sound of Freestyle" – „Cantabile Hanau" konnten mit ihrem homogenen Erscheinungsbild und den gekonnten Einzel- und Gesamtdarbietungen die zahlreichen Besucher (ca 220 Besucher) begeistern.

Am 15 Juni beteiligten sich die Tanzgruppe „Freestyle" und der „Gemischte Chor" an der kulturellen Programmgestaltung anlässlich der Landesgartenschau in Hanau.

Die gebildete Chorgemeinschaft „Sound of Freestyle" – Cantabile Hanau hat das Jahr 2002 auf Grund der aufwendigen Fahrwege leider nicht überdauert. Erfreulicherweise konnten einige junge Frauenstimmen in den etablierten Gemischten Chor integriert werden.

Im Jahre 2003 wurden die traditionellen Faschingsveranstaltungen zum 20. mal in der Schulturnhalle durchgeführt. Der Zeitraum erstreckt sich von 1983 bis 2003. In 1991 ist die Veranstaltung einmalig wegen des Golfkrieges ausgefallen. Wie in der Chronik bereits an einer anderen Stelle angemerkt, gab es 1995 zwei Veranstaltungen wovon die zweite dem 10jährigen Bestehen der Tanzgruppe „Freestyle" und der Gesangsgruppe „Oldie Singer" gewidmet war und in kleinerem Rahmen im Saalbau Reul in Langenbergheim stattfand. Auf Seite ????? ist eine Auflistung der jeweiligen Sitzungspräsidenten ersichtlich, denen ein besonderer Dank für das Gelingen der Veranstaltung gebührt.

Ein gelungenes Konzert in der Kirche konnte am 27. April abgehalten werden. Bei der Gestaltung fand der „Gemischte Chor" wirksame Unterstützung durch das Hammersbacher Klarinetten-Quartett und dem kleinen Chor der „Sängerlust Niederissigheim", ebenfalls unter der erfolgreichen Leitung von Joachim Lotz

Neben den kulturellen Angeboten der letzten Jahr, mit Fahrten nach Bad Hersfeld und Meiningen (siehe separate Auflistung auf Seite ???) bemüht sich der Sängergruß auch künftig im örtlichen Rahmen entsprechende Veranstaltungen anzubieten.

Ein lebhaftes Beispiel für diese Zielrichtung gab das gelungene Auftreten des Vokalensemble „Die Matzsingers" am 11. Oktober 2003 im neu gestalteten Bürgertreff Hammersbach in Langenbergheim. Diese Räumlichkeit scheint für weitere Vorhaben in dieser Größenordnung bestens geeignet. Der relativ geringe Aufwand ist mit den erheblichen Rüstzeiten in der Turnhalle nicht zu vergleichen. Es war mit Sicherheit nicht die letzte Veranstaltung in diesem Rahmen.

Das Jahr 2003 fand seinen sängerischen Ausklang mit dem traditionellen Adventssingen, bei dem auch der „Junge Chor" „Sound of Freestyle", wenn auch mit kleiner Besetzung, dafür aber mit großer Leistung, wieder aufwarten konnte.

Der stolze Rückblick auf 100 Jahre Sängergruß sollte uns nicht daran hindern den Blick verstärkt auf die Gegenwart und die nahe Zukunft zu richten.

Die allgemeine Entwicklung der Laienchöre ist – von Ausnahmen abgesehen – durch eine erschreckende Steigerung des Durchschnittsalters gekennzeichnet. Von diesem Trend ist auch unser Chor nicht verschont geblieben.

Die wichtigste Zukunftsaufgabe besteht darin, dieser bereits langanhaltenden Entwicklung mit wirksamen Maßnahmen kurz- und mittelfristig entgegen zu wirken. Dies ist mit Sicherheit kein leichtes Unterfangen. Für den längerfristigen Fortbestand der Sängerbewegung gibt es aber leider keine andere Alternative.

Das Jubiläumsjahr 2004 stand ganz im Zeichen einer breitgefächerten Veranstaltungspalette. Aus gutem Grund wurde auf eine kostenintensive Mammutveranstaltung verzichtet und der Schwerpunkt auf die Vielfalt der Veranstaltungsangebote verlagert. .Am Wochenende vom 20. bis 22.02. standen zwei Prunksitzungen und der traditionelle Kinderfasching auf dem Programm. Im Rahmen dieser Aktivitäten konnte bzw. kann sich der Sängergruß immer wieder auf seine Gruppierungen wie „Tanzgruppe/Free-Style, Männerballett, Oldie Singers, Alte Säcke" usw. stützen.

Am 20.03. konnte das 1.Babenhäuser Pfarrer-Kabarett begrüßt werden. Die Besucher waren von diesem Auftritt sehr begeistert, so dass mit einer Wiederholung - selbstverständlich mit neuem Programm – in absehbarer Zeit gerechnet werden kann.

Das eigentliche Festwochenende fand am 23. bis 25.04.statt.

Es begann mit einer eindrucksvollen Akademischen Feier, zu der sich ein breites Publikum und

zahlreiche Ehrengäste eingefunden hatten. An der Spitze unsere Festpräsidentin und Bürgermeisterin

Helga Meininger, Schirmherr und Landrat Karl Eyerkaufer, der Vorsitzende des Hess. und Kreis-

Verbandes des DAS Gottfried Schubert, sowie weitere Vertreter aus Politik und den verschiedensten

Interessengruppen.

Die 100-jährige Vereinsgeschichte wurde in einer lebhaften Kurzchronik vorgestellt. Außerdem konnte aus gegebenem Anlass eine 132-seitige Festschrift mit allen Einzelheiten herausgegeben werden. Diese zu erstellen, war für unseren Vorsitzenden Klaus-Peter Bender eine Herkulesaufgabe, die er mit großem Engagement und Zeitaufwand bewältigt hat.

Der feierliche Rahmen dieser Veranstaltung war bestens geeignet, verdiente Mitglieder für 25, 40 und 50 Jahre Mitgliedschaft und aktives Wirken für den Verein zu ehren.

Weitere Ehrungen fanden auch für solche Mitglieder statt, die sich durch langjährige Mitarbeit im Vorstand verdient gemacht haben.

Ein überraschender Höhepunkt des Abends war die Verleihung des Ehrenbriefs des Landes Hessen an unseren langjährigen Vorsitzenden Klaus-Peter Bender durch den anwesenden Landrat. Diese Auszeichnung war der gebührende Dank für das vielfältige ehrenamtliche Wirken in verschiedenen Organisationen mit Schwerpunkt „Sängergruß – Marköbel" und Kirchenvorstand Langenbergheim.

Für die musikalische Umrahmung der Akademischen Feier sorgten der „Gemischte-Chor", die kleine Besetzung des jungen Chores „Sound of Freestyle" sowie das Saxophon-Quartett „Saxacapella".

Am Samstag folgte eine Sixties-Beat-Party für Junge und Junggebliebene. Bei dieser Veranstaltung konnte zu den Klängen der Gruppe „The Quinns" das Tanzbein geschwungen werden.

Am Sonntag früh konnten wir 11 benachbarte und befreundete Chöre zum Matinee-Singen begrüßen. Auch dies war eine gelungene Veranstaltung, die sich für den einen oder anderen Sänger bis zum Nachmittag ausdehnte und als würdiger Abschluss für das Festwochenende in Erinnerung bleibt.

Pünktlich zum Jubiläumswochenende ist es dem „Sängergruß" gelungen, mit einer eigenen Homepage im Internet aufzutreten. Auch ein Gesangverein kann sich den modernen Medien nicht verschließen, wenn er nicht Gefahr laufen will, sich selbst von der Entwicklung abzukoppeln. Das Internet hat sich nicht nur für junge Leute zu einer unverzichtbaren Informationsquelle entwickelt. Die elektronische Datenübermittlung erleichtert den Informationsfluss und die Kommunikation innerhalb der Vorstands-

gremien.

Im Rahmen der traditionellen Kulturangebote wurde am 02.05.2004 das Staatstheater Meiningen besucht. Auf dem Programm stand die Operette „Die lustige Witwe" von Franz Lehar. Die etwas eigenwillige Inszenierung sorgte für vielfältigen Diskussionsstoff.

Das soziale Engagement des „Sängergruß" wurde anlässlich einer Benefiz-Veranstaltung am 27. 06. auf dem Martin-Luther-Platz dokumentiert. Diese Veranstaltung fand musikalische Unterstützung durch die Feuerwehrkapelle Langenbergheim, die Posaunenchöre der Ev. Gemeinschaft Marköbel, sowie der Ev. Kirchengemeinde Langenbergheim. Auch das Hammersbacher Klarinetten-Quartett war mit von der Partie. Durch eine reichhaltige Tombola mit Unterstützung verschiedener Sponsoren konnte ein Betrag von 1.500,--€ an die Behindertenhilfe der „Aktion Mensch" überwiesen werden.

Die gesanglichen Höhepunkte im Jubiläumsjahr konzentrierten sich auf das Jubiläums- sowie das

Weihnachtskonzert. Beide Veranstaltungen konnten am 03.10. und 19.12. jeweils in der Kirche mit großem Erfolg durchgeführt werden. Für beide Veranstaltungen hatte unser langjährige Dirigent Joachim Lotz wieder ein anspruchsvolles und gleichzeitig ansprechendes Programm zusammen gestellt. Zum Jubiläumskonzert war unser ehemaliger Dirigent Michael Starke extra aus Hamburg angereist. Nach eigener Bekundung konnte er die Rückreise mit einer Fülle neuer menschlicher und musikalischer Eindrücke bzw. Literaturanregungen für das eigene Chorleiterwirken antreten.

Der Sängergruß kann stolz sein, solche anspruchsvollen Veranstaltungen ausschließlich mit eigenen Besetzungen durchführen zu können. Beide Veranstaltungen bleiben auf gelungenen CDs der Nachwelt erhalten.

Neben dem Gemischten Chor konnte der neu formierte Gospel Chor sein musikalisches Können unter Beweis stellen. Dies ist nach relativ kurzer Einstudierungsphase eindrucksvoll gelungen.

In diesem Zusammenhang muss kurz auf die Entstehungsgeschichte des Gospel Chores eingegangen werden. Nach einer gewissen Unterbrechung hat der Junge Chor „ Sound of Freestyle" anlässlich der Akademischen Feier - mit kleiner Besetzung, aber großer Leistung – die Zuhörer überzeugt. Die personelle Ausstattung war aber für eine zukunftsorientierte Entwicklung nicht ausreichend.

Auf Anregung und in Abstimmung mit dem Chorleiter wurde sofort das sogenannte „Gospelprojekt", mit dem er in einem anderen Bereich sehr gute Erfahrungen gemacht hatte, gestartet. Hierzu wurden verschiedene Kommunikationsmittel wie Internet, Mundpropaganda und ca. 2500 Flyer, die in den umliegenden Ortschaften verteilt wurden, eingesetzt. Die Resonanz war erfreulich. Ca. 30 interessierte Sängerinnen und Sänger konnten am Stichtag 21. Juni begrüßt werden. Danach wurden unverzüglich die Chorproben aufgenommen. Auf die ersten Auftritte im Konzertrahmen wurde bereits eingegangen. Aber auch beim Weihnachtsmarkt konnte die neue Gruppierung überzeugen. Bleibt zu hoffen, dass die vorhandene Begeisterung anhält. Ob damit ein Schritt in Richtung Zukunftssicherung gelungen ist, muss die weitere Entwicklung zeigen. Ein Versuch war es allemal wert.

Neben den alljährlichen Aktivitäten bleibt der Mehrtagesausflug im Oktober in bleibender Erinnerung.

Ziel war der Luftkurort St.Andreasberg im schönen Harz. Unser Vorstandsmitglied Andrea Paul hatte mit Unterstützung ihres Vaters Manfred Paul, der auch für die Unterbringung verantwortlich zeichnete, ein interessantes und erlebnisreiches Programm, mit Spanferkelessen, Kutschfahrt zum Brocken, Stadtbesichtigung in Goslar usw. zusammen gestellt. Insgesamt eine sehr gelungene Veranstaltung.

Zur Abrundung des 100-jährigen Jubiläums wurde der Sängergruß in Würdigung der kulturellen Verdienste mit der „Zelter-Plakette" ausgezeichnet. Eine kleine Abordnung des Vereins konnte die Auszeichnung aus den Händen des Hess. Staatssekretärs im Kultusministerium auf dem Hessentag in Heppenheim-Erbach entgegen nehmen. Der Reise nach Heppenheim hatte sich auch der Landes- und Kreisvorsitzende des DAS, Gottfried Schubert angeschlossen.

Das Jubiläumsjahr wird rückblickend als rundum gelungen in guter Erinnerung bleiben. Hoffentlich ein gutes Omen für die ungewisse Zukunft.

Die Chronik ab dem Jahre 2005 wird demnächst vervollständigt...

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